Wissenswert

Informationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige

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Verband der Privaten

bpa

Der Verband der Privaten Als Zusammenschluss privater ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen wurde der bpa 1964 gegründet und repräsentiert als starke Interessenvertretung.

  • private Alten- und Pflegeheime,
  • Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen,
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen,
  • ambulante Dienste,
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,
  • private Sozialdienstleistungsbetriebe.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. bildet mit mehr als 5.300 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.

Die Johanniter

Die Anfänge des Johanniterordens liegen im Dunkeln. Nach den Quellen gründeten Kaufleute aus Amalfi zwischen 1048 und 1071 in Jerusalem ein Johannes dem Täufer geweihtes Hospital für arme und kranke Pilger, das eine Laienbruderschaft leitete und der sich christliche Ritter nach ihrem Einzug in Jerusalem 1099 anschlossen.
Die päpstliche Anerkennung als Orden wurde 1113 durch Papst Paschalis II. erteilt. Die Balley Brandenburg erhielt im Jahre 1382 mit dem Vertrag von Heimbach eine Sonderstellung im Orden. Aus dieser Balley entwickelte sich der evangelische Johanniterorden, während der verbleibende Orden heute als katholischer Malteserorden bekannt ist.
Zielsetzung der Johanniter ist es seit 900 Jahren, Kranke zu pflegen, sich der Schwachen anzunehmen und für den christlichen Glauben einzustehen. Im Sinne des durch die Reformation neu erschlossenen Evangeliums Jesu Christi wollen Johanniter dort tätig sein, wo die Not des Nächsten auf tätige Liebe wartet und Angefochtene des Zeugnisses des Glaubens bedürfen.
Der Johanniterorden wird z.Zt. von über 3900 Ordensmitgliedern getragen, an ihrer Spitze der Herrenmeister, Dr. Oskar Prinz v. Preußen.

Barsinghausen

Stadt Barsinghausen - gestern und heute
Das Verbandsheim des Niedersächsischen Fußballverbandes und die dazugehörigen Sportstätten haben den Namen „Barsinghausen“ nach 1945 in besonderer Weise bekannt gemacht. Zeitweilig lag hier das eigentliche Trainingszentrum der deutschen Fußballnationalmannschaft.
In der damaligen Gemeinde Barsinghausen wohnten nicht mehr als etwa 11 000 Einwohner. Die starke räumliche Verflechtung mit den Nachbargemeinden Egestorf und Kirchdorf führte dann im Jahre 1968 zu einer deutlichen Vergrößerung der Gemeinde, die seit dem 21. August 1969 das Recht hat, „Stadt“ genannt zu werden. Am 1. März 1974 wurden darüber hinaus durch das Hannover-Gesetz weitere, bisher selbständige Gemeinden der Stadt Barsinghausen angegliedert.

  • Bantorf
  • Barrigsen
  • Barsinghausen
  • Eckerde
  • Egestorf
  • Göxe
  • Großgoltern
  • Groß Munzel
  • Hohenbostel
  • Holtensen
  • Kirchdorf
  • Landringhausen
  • Langreder
  • Nordgoltern
  • Ostermunzel
  • Stemmen
  • Wichtringhausen
  • Winninghausen

Hier leben heute insgesamt ca. 36 000 Menschen. Noch im Frühmittelalter, als die Barsinghäuser Region zum so genannten Marstem-Gau gerechnet wurde, waren es nur wenige tausend Einwohner.
Steigende Bevölkerungszahlen und die Anforderungen eines modernen Staatswesens machten im Verlaufe der Zeit neue Verwaltungsgliederungen erforderlich. Die Ortschaften wurden in so genannte Ämter eingegliedert. So gab es um 1850 die Ämter Blumenau und Calenberg (später Wennigsen). Das jetzige Stadtgebiet gehörte dann zum früheren Landkreis Linden dann zum ehemaligen Landkreis Hannover und heute zur Region Hannover.
Das Stadtgebiet (103 Quadratkilometer) weist – wie es nur selten der Fall sein wird – einen Höhenunterschied von über 300 Meter zwischen Groß Munzel (46 m) und dem Deisterkamm (363 m) auf. Viele Naturschätze und Naturkräfte konnten genutzt werden und führten zu einem außerordentlichen Wachstum der Wohnbevölkerung.